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Datenrettung leicht gemacht

16.10.08 (Sicherheit)

Wer seine Daten vor Verlust oder Beschädigung bewahren will, sollte sich Gedanken über eine regelmäßige Datensicherung machen. Sollte dann tatsächlich mal ein System ausfallen, kann man auf die gesicherten Daten zurück greifen. Zur Datensicherung gibt es die unterschiedlichsten Instrumente. Mann kann einerseits die Daten auf CD oder DVD brennen, andererseits eine externe Festplatte zum Überspielen der zu sichernden Daten nutzen. Eine weitere sinnvolle Methode der Datensicherung ist ein externes Lesegerät. Dieses liest die Daten der defekten Festplatte aus und man kann die Daten mit dieser Methode einfach und schnell sichern. Die Festplatte mit den zu sichernden Daten wird mittels eines Adapters und eines USB-Anschlusses mit einem funktionierenden Rechner verbunden. Daraufhin generiert sich ein eigenes Laufwerk und man hat über den Windows-Explorer die Möglichkeit, auf die zu sichernden Daten zuzugreifen. Dies funktioniert allerdings nur bei zu sichernden Festplatten, die keinen physikalischen Defekt aufweisen. Nach erfolgter Sicherung der Daten können diese auf eine reparierte oder neue Festplatte zurück gespielt werden. Ebenfalls sinnvoll ist es, die Systemeigenen Instrumente zur Datensicherung zu nutzen. Wer regelmäßig seine Festplatte defragmentiert, schützt sich so vor Datenverlusten und Leistungseinbußen seines Rechners. Bei der Defragmentierung werden die Sektoren der Festplatte geprüft und Speicherplatz optimiert. Die meisten Ursachen für Datenverluste liegen jedoch beim Nutzer. Durch Leichtsinn oder fehlerhafte Speicherung der Daten werden eine Menge an Daten vernichtet. Nichtverschuldete Datenverluste können durch schädliche Software entstehen, die man sich entweder beim Surfen im Internet oder durch bösartige Anhänge an E-Mails einfangen kann. Die bekannteste Art dieser ungewollten Gäste auf dem eigenen Rechner sind die Trojaner. Sie schleichen sich über andere Anwendungen in den Rechner ein und beschädigen oft wichtige Systemkomponenten. Auch zum Ausspionieren persönlicher Daten, die auf dem Rechner hinterlegt sein können, werden diese Trojaner eingesetzt. Sie laufen im Hintergrund und sind durch den User beim Gebrauch des Rechners nicht zu erkennen. Um sich hiervor zu schützen, gibt es eine ganze Reihe an Software, die diese bösartigen Programme erkennt und auch wirkungsvoll vom Rechner entfernt. Ein gängiges Virenschutzprogramm ist ebenfalls zu empfehlen. Dieses beschützt den Rechner vor bekannten Viren und bietet einen Schutz vor schädlichen Viren. Da täglich eine Vielzahl von neuen Viren entwickelt und in Umlauf gebracht werden, ist es bei einem Virenschutzprogramm sehr wichtig, dass sich das Programm täglich neue Virenbibliotheken über das Internet herunterlädt. Nur so ist ein dauerhafter Schutz gewährleistet. Diese Programme gibt es gegen Lizenzgebühren, mittlerweise stehen im Internet aber auch viele gute Versionen dieser Programme zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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